Schulentwicklung

Rückblick 2010 / 2011

Schule muss sich weiterentwickeln, damit sie die Gegenwart gestalten und an der Zukunft bauen kann. Im Vorwort des Schulcurriculums des Immanuel-Kant-Gymnasiums heißt es:

 „Sage es mir, und ich vergesse es; zeige es mir, und ich erinnere mich; lass es mich tun, und ich behalte es." (Konfuzious)

Die Lehrerinnen und Lehrer haben dies als Leitsatz für das Training von Lern- und Arbeitstechniken an unserer Schule verstanden und bemühen sich seit 2003 ihn in entsprechender Qualität umzusetzen. Ab dem Jahre 2005 werden wir dabei vom Therapiezentrum Oberland aktiv und zuverlässig unterstützt. Gerade beim Erlernen von Entspannungstechniken sind sehr gut ausgebildete Fachkräfte für ein hohes Niveau des Trainingstages unerlässlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Therapiezentrums begleiten uns dabei seit vielen Jahren sehr zuverlässig und sind stets offen für unsere Wünsche, die mit dem normalen Praxisbetrieb vereinbart werden müssen. Die Zusammenarbeit konnte sogar noch auf den Fächerverbindenden Unterricht ausgebaut werden.

Die Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Lehrerkollegium möchten sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der gesamten Leitung des Therapiezentrums Oberland ganz herzlich für die erfolgreiche gemeinsame Arbeit bedanken.

Sportliche Höhepunkte im Schuljahr 2010/11  

Wie jedes Jahr nahm unser Gymnasium am Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia" teil. Dabei konzentrierten wir uns auf Sportarten und Altersklassen in denen das Erreichen der nächsten Runde möglich war: Fußball, Handball und Tischtennis. Am erfolgreichsten waren die Tischtennisspielerinnen, die sich nach dem Gewinn der Sachsenmeisterschaft für das Bundesfinale in Berlin qualifizierten. Eine erlebnisreiche Woche beinhaltete spannende Wettkämpfe mit dem erreichten 13. Platz, jede Menge Abwechslung und viele bleibende Eindrücke.

Einer schönen Tradition folgend beteiligte sich das IKG auch im vergangenen Schuljahr an der Aktion „Lauf mit Herz", ein von der Volksbank organisierter Staffellauf für einen guten Zweck.

244 Schüler erliefen in den Schilleranlagen Bautzen insgesamt 3843 Euro. Davon wiederum wurden über 800 Euro dem Gymnasium und damit den Schülern übergeben. Auch im kommenden Schuljahr gilt es wieder Sponsoren zu finden, die die Läufer mit mindestens 1 Euro pro Runde unterstützen.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Teilnahme einer Jungenmannschaft am Handballturnier um den Achatenpokal in der Partnergemeinde Lwowek Slaski. Einsatzbereitschaft und Kampfgeist gegen starke polnische und tschechische Vereinsmannschaften waren lobenswert. Unsere Mannschaft steigerte sich im Laufe des Turniers und belegte am Ende Rang 4. Die Mädchen bestritten an diesem Tag ein Freundschaftsspiel gegen Mirsk/Luban, schlugen sich bravurös und erreichten ein Unentschieden.

Diese erfreulichen Leistungen würden noch verbessert werden, wenn Schüler und Lehrer die schon recht lange geplante neue Turnhalle alsbald in Besitz nehmen könnten.

Ein neues Profil stellt sich vor!

Seit Beginn des Schuljahres gibt es an unserem Haus ein künstlerisches Profil. In diesem Unterrichtsfach lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Genres der Kunst kennen. Unter der Leitung von Frau Fickert und Herrn Reitz erschließen sich die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der künstlerischen Welt. Zwei Höhepunkte der Arbeit sollen nun konkreter vorgestellt werden:

Unter Anleitung der Dresdner Graffiti-Künstler WOK und Andy K. gestalteten Schüler innerhalb des Fächerverbindenden Unterrichts (in Kooperation mit dem Steinhaus Bautzen) wiederholt den Keller des Gymnasiums.

Mit viel Spaß präsentierten die Gymnasiasten z. B. kleine Theaterstücke und Ensembleszenen vor Schwarzlicht. Vom Können der Akteure konnten sich viele Eltern und Kinder bei den verschiedensten Höhenpunkten in unserem schulischen Leben (Nacht der offenen Tür, Schnuppertag und Elternabende) überzeugen.

2008/2009 im Kantgymnasium

Ein ereignisreiches Schuljahr ging am 26. Juni zu Ende, manchmal schwierig, oftmals abwechslungsreich und interessant.

Die Lernergebnisse können sich sehen lassen, von den ca. 340 Schülern der Sekundarstufe I haben 90 einen Notendurchschnitt, der besser ist als 2,0. Besonders stolz machen uns natürlich unsere Abiturienten, von denen drei einen Durchschnitt von 1,0 vorweisen können: 

Caroline Pallmer, Benjamin Effenberger und Marcel Thomas. 

Insgesamt wurde im Abitur ein Durchschnitt von 2,27 erreicht, was einem Vergleich mit dem Regionalstellenbereich Bautzen sowie mit Sachsen standhält.

Dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur auf gute Noten bedacht sind, haben sie im ganzen Schuljahr unter Beweis gestellt, indem sie an verschiedenen Leistungsvergleichen teilnahmen, Theater spielten, in den Schulbands musizierten, sich in der Welt (Deutschland, England, Italien, Israel, Tschechien) umschauten, sehr gute Gastgeber für Jugendliche aus Israel waren, sich sozial engagierten und traditionell im Haus Renovierungen vornahmen. 

Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region ist die Kooperation mit der Trumpf GmbH Neukirch, wir danken für die Aufgeschlossenheit, die uns in dort stets begegnet, sodass der Wirtschaftsunterricht durch den Praxisbezug noch erfolgsorientierter werden kann.

Geschichte unserer Schule

sb1

Ab 1986 entstand in Wilthen ein zweites Neubaugebiet mit ca. 1350 Wohnungen. In dieses Wohngebiet zogen viele junge Leute mit Kindern. Die Kapazität der damaligen Wilthener Polytechnischen Oberschule (POS) reichte somit nicht mehr aus. Deshalb erfolgte im Februar 1988 die Grundsteinlegung für eine zweite POS in Wilthen. Im August desselben Jahres konnte der Rohbau bereits fertiggestellt werden. Die Einweihung der zweizügigen neuen POS fand am 4. Januar 1989 statt. Die dazugehörige Turnhalle wurde erst im Schuljahr 1989/90 ihrer Bestimmung übergeben.

Mit der politischen Wende wurde 1990 in den neuen Bundesländern, so auch in Sachsen, ein neues Schulsystern eingeführt. In unserem Haus erfolgte aus den zehnten Klassen die Bildung der ersten beiden Leistungs- bzw. Vorbereitungsklassen für das Abitur ohne Festlegung von Kursen. Diese Klassen standen unter der Leitung von Herrn Hönig und Herrn Pech. Um Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen, entstanden Kontakte zu einem Kölner Gymnasium. Leider brach diese Beziehung nach zwei Jahren wieder ab, wie später auch die Beziehung zum Gymnasium in Eppelheim. Nach der Bestätigung als Gymnasium im Juli 1992 übernahm Herr Andrä das Amt des Direktors, welches er allerdings nach vier Wochen bereits wieder ablegte. Sein bisheriger Stellvertreter Herr Schnerr besetzte nun diese Funktion bis zur Berufung unseres jetzigen Schulleiters Herrn Bartz im Jahr 1993.

Im Schuljahr 1992/93 fand eine erneute Umstrukturierung des sächsischen Bildungswesens statt. Jetzt begann das Kurssystem in der Sekundarstufe 11 und unsere ersten Abiturienten verließen die Schule.

Die Schülerzahl erhöhte sich ständig, sodass ca. 250 Schüler bald keinen Platz mehr im Wilthener Gymnasium fanden. Daraufhin erfolgte 1993 die Eröffnung der Außenstelle Wehrsdorf in Trägerschaft des Landratsamtes Bautzen. Dort konnten vorerst vor allem Schüler der Klassen 5 bis 9 aus Bautzen und Sohland unterrichtet werden. Im Januar 1994 erhielt die Außenstelle ein modernes Biologie- / Chemiefachkabinett. Auf Grund sinkender Schülerzahlen wurde die Außenstelle am Ende des Schuljahres 2001/02 geschlossen.

Im Jahr 1994 fand die Modernisierung der Südfassade unseres Hauses statt. Die Kosten von ca. einer Million DM übernahm die Stadt Wilthen als Träger des Gymnasiums. Nach der Fertigstellung der Fassade präsentierten wir uns am 5. November 1994 zum 1. Tag der offenen Tür.

Nun folgte der neue Anbau, der moderne Biologie-, Chemie- und Physikfachkabinette beherbergt. Die Grundsteinlegung für das bisher größte Investitionsobjekt (ca. 4,5 Millionen DM) erfolgte am 22. September 1995. Das Richtfest fand am 19. Januar 1996 statt. Von den am Bau beteiligten Firmen erhielten wir im Rahmen der offiziellen Übergabe am 7. August 1996 ein großes Aquarium geschenkt, das sich zwischen Flur und Zimmer 33 befindet.

Weitere herausragende Ereignisse 1996 waren die Schenkung einer Büchersammlung durch den Wilthener Bürger Herrn Fritz Jannasch für unsere bereits seit 1992 bestehende Schulbibliothek und die Gestaltung unserer Hausnummer 52 durch Kay Uwe Zenker.

Wo gelernt und gearbeitet wird, sollte auch gefeiert werden. So fand unser erstes Schulfest im Sommer 1998 statt. Nach der Eröffnung durch ein Open-Air-Konzert am Vorabend konnten sich unsere Gäste und natürlich auch wir den verschiedendsten kulturellen und kulinarischen Genüssen auf dem Schulhof und im Schulgebäude hingeben.

Der Kultusminister Dr. Matthias Rößler besuchte uns am 7. September 1999 in Vorbereitung der Wahlen zum sächsischen Landtag. Dieser Besuch trug zur Bereitstellung von Fördermitteln für das Internetzentrum im Jahr 2000 bei. Seitdem können wir uns im Internet mit einer eigenen Homepage präsentieren. Weitere Investitionen in zwei Computerkabinette erfolgten im Schuljahr 2001/02.

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."  I. Kant

© 2013-2016 Immanuel-Kant-Gymnasium Wilthen  
template-joomspirit